MP3

PDF

50 Jahre OV C13 München-West: Der OV C13 in Zeiten des Wandels - Status und Ausblick

Einleitende Anmerkungen

Vielleicht mag der Titel dieses Beitrags bei dem einen oder anderen Leser etwas Erstaunen hervorrufen. Insbesondere den Zusatz „ein Ausblick” erwartet man vermutlich nicht an dieser Stelle, denn wir feiern ja das 50-jährige Bestehen der vier Münchner Ortsverbände, die am 2. Dezember 1966 aus der (verkürzt formuliert) Teilung des damals zu groß gewordenen OV C12 hervorgingen. Genauer formuliert wurden die Ortsverbände München-Ost C11, München-West C13 und München-Süd C18 neu gegründet, während der aus dem ursprünglichen gesamt-Münchner Ortsverband entstandene OV München-Nord den DOK C12 behielt. Ein solches Jubiläum gibt ja für gewöhnlich eher Anlass zu Rückblicken als zu Ausblicken.

Und tatsächlich ist es so, dass man ohne Rückblicke auch nicht auskommt, denn bekanntlich gilt: wenn man nicht weiß, wo man herkommt, dann wird auch der geeignete Pfad in die Zukunft kaum zu finden sein. Es geht also an dieser Stelle genau darum, den großen Schatz an Erfahrungen und Wissen, getragen hauptsächlich durch unsere langjährigen YLs und OMs, mit den Anforderungen und Herausforderungen, denen sich der Amateurfunk in den letzten Jahren weltweit gegenüber sieht, zusammenzuführen.

Eine zu allgemeine Feststellung? Gut, werden wir konkreter mit einigen fiktiven Zitaten, die aber sinngemäß oft so oder so ähnlich zu hören sind:

  1. „Der Amateurfunk ist heute nicht mehr das, was er in der Vergangenheit war...”
  2. „Der Amateurfunk wird auch nie wieder so werden...”
  3. „Auf den Bänder ist immer weniger los, keine Signale mehr, nur Rauschen...”
  4. „Die jungen Leute interessieren sich nicht mehr für Amateurfunk, schon gar nicht für den Selbstbau...”
  5. „Heute gibt es ja Konkurrenz durch das Internet, Smartphones, Facebook, Twitter, Instagram etc. Was will man da noch mit dem Amateurfunk?”
  6. „Ein Funkamateur, der keine Telegrafie macht oder sogar CW nur unzureichend beherrscht, ist kein Funkamateur...”
  7. „Die Lizenzprüfung ist ja nur noch „Multiple Choice”, früher musste man noch Schaltpläne zeichnen und CW-Kenntnisse nachweisen...”
  8. „Man kann in diesen Zeiten sowieso keine Antenne aufbauen. Es fehlt der Platz, die Nachbarn zeigen eine akute Antennenphobie und laufen gegen die angebliche ‚Strahlenbelastung‘ Sturm...”

Dies ist nur eine Auswahl an möglichen Zitaten von Äußerungen, die man so oder so ähnlich auch oft genug an den OV-Abenden hört und zwar meistens von den altgedienten YLs und OMs. Hierin steckt sehr viel Wahrheit, aber auch ein gehöriges Maß an Resignation.

Es soll im folgenden auch darum gehen, diese eher pessimistische Sichtweise zu relativieren und die Chancen, die sich aus modernen Entwicklungen ergeben, aufzuzeigen. Genauer geht es auch darum, was für Zukunftschancen sich daraus ganz spezifisch für unseren OV C13 ergeben.

Nur um ein wenig Neugier zu wecken, seien hier mal einige mögliche (Gegen-) Anmerkungen zu den obigen Beispiel-Äußerungen genannt. Diese Argumente, in der Reihenfolge der obigen Punkte, könnten lauten:

  1. Das ist korrekt, aber normal. Alles ändert sich ständig.
  2. Auch das stimmt, aber muss der Amateurfunk denn zwangsläufig zurück in die Vergangenheit?
  3. Nun ja - wenn man mal z.B. das 20m-Band auf 14.070 kHz beobachtet hat: da braucht es schon viel HAM-Spirit um QRM wegen dichter Belegung zu vermeiden. Freilich: was man dort sieht, sind Computer-Betriebsarten (Digimodes wie z. B. PSK31, PSK63, RTTY, Olivia und andere).
  4. Die jungen Leute sind genau so begeistert dabei wie „wir Älteren” es waren und noch sind. Insbesondere stellen viele die rein kommerzielle Technologie in Frage und schaffen lieber selbst etwas Neues (Stichworte: Maker-Szene, Fablab, Repair-Cafes, Chaos Computer Club, SDR-Academy etc.). Allerdings sind die Schwerpunkte anders.
  5. Beispiel einer möglichen Gegenfrage: Smartphone? Wann hast Du zuletzt dein Smartphone benutzt und eine SMS (wahlweise: WhatsApp o. ä.) an einen Dir persönlich unbekannten polnischen (wahlweise: russischen, deutschen, neuseeländischen...) Polarforscher auf den South-Shetlands in der Antarktis geschickt und auch Antwort bekommen? Manche HAMs machen solche Sachen (ist natürlich nur ein Beispiel) und zwar Punkt-zu-Punkt ohne irgendeine fremde, geschweige denn kommerzielle Infrastruktur. Also ohne Netz, womöglich noch mit Selbstbau-Geräten. Oder: Wann war dein letzter Handy-Anruf auf der ISS?
  6. Das kann man so definieren, wenn man will. Das Hobby ist aber enorm vielfältig mit sehr breiten Betätigungsfeldern und wir sollten niemanden ausgrenzen, nur weil er in einigen der traditionellen Betriebsarten des Amateurfunk nicht unterwegs ist. Das verlangt schon der HAM-Spirit.
  7. Das ist in der Sache korrekt. Schaut man sich das näher an, wird aber klar, dass tatsächlich immer noch eine gewisse Qualifikation nachgewiesen werden muss. Einige Auswahl-Antworten liegen haarscharf nebeneinander. Also besser mit gutem Verständnis der Sache darangehen!
  8. Auch als „Antennen-Geschädigter” kann man unglaublich viel machen. Sprich z.B. mit den Yls / OMs deines Ortsverbandes, die in ähnlicher Situation dennoch Funkbetrieb machen. Und das alles streng im gesetzlichen Rahmen, je nach Situation auch legal sogar ohne Selbsterklärung. Ein Beispiel dafür, was trotz dieser Situation alles möglich ist, wird hier noch in einem separaten Beitrag mit dem Titel „Die Reste-Antenne” beschrieben.

Diese fiktiven Reaktionen auf obige Skepsis-Äußerungen mögen (bewusst) etwas provokant erscheinen, aber implizit beinhalten sie schon eine Andeutung der Richtung, die der Amateurfunk, insbesondere auch in unserem OV C13, in Zukunft nehmen könnte.

Historie

Wie schon erwähnt, ist die Entwicklung einer Perspektive für die Zukunft kaum zu schaffen, wenn man sich nicht der Historie bewusst ist. Darum soll an dieser Stelle auch ein, wenn auch kurzer Rückblick erfolgen. Was die frühen Jahre ab 1966 betrifft, so sei hier auf den ausgezeichneten Beitrag unseres früheren OVV, OM Gerhard Wismüller, DL2HN, in der Festschrift zum 40-jährigen Jubiläum der vier Münchner Ortsverbände aus dem Jahr 2006 hingewiesen. OM Gerhard beschreibt dort unter dem Titel „40 Jahre OV München-West C13 - ein Rückblick” die frühen Jahre, und zwar in interessanten und lebhaften Schilderungen von Aktivitäten, besonderen Leistungen und Erlebnissen, fast durchweg aufgehängt an den Persönlichkeiten der jeweiligen YLs und Oms, die in den einzelnen Bereichen mit ihrem besonderen Engagement und Fähigkeiten zum Vereinsleben und dem Außenbild des C13 viel beigetragen haben.

Hier begegnet man vielen recht bekannten Namen, die natürlich alle gerecht aufzuzählen an dieser Stelle fast unmöglich ist. Nennen wir dennoch ein paar Beispiele:

Da war z. B.der OM Hajo Brandt, DJ1ZB. Wie die meisten wissen, ein weit über den Distrikt C Oberbayern hinaus bekannter QRP-Mann, Selbstbauer und Entwickler: OM Hajo war aktiv bei CW-Fielddays, war Mit-Erbauer des Zugspitzrelais (DB0ZU) und schon in den Jahren 1960 bis 1972 Leiter des DARC-Ausbildungskurses. Zu den Mit-Erbauern des Zugspitzrelais gehörten ferner auch noch die OMs Josef Hengstberger, DJ9HJ, Franz Attenbrunner, DK1XU, und Ludwig Wagner, DL9JU.

OM Ludwig Wagner, DL9JU, war ein ausgewiesener VHF-, UHF- und SHF-Spezialist, der schon 1958 den ersten Transistor-Sender für das 2m-Band baute und schon 1960 Contest-Erfolge auf dem 70cm-Band erzielte. Er gründete auch zusammen mit OM Karlheinz Kümmel, DL8AQ, die Münchner UKW-Gruppe.

OM Karlheinz Kümmel, DL8AQ, baute auch das erste 70cm-Relais in München (DB0VM) und errichtete zusammen mit einer Gruppe von Funkamateuren ca. 30 km nordwestlich von München in Einsbach eine EME-Station, für die er, wegen der erforderlichen erhöhten Sendeleistung, eine Sondergenehmigung erhielt. Dieses, nebst einigen amüsanten Anekdoten, hat OM Karlheinz Kümmel ausführlicher in seinem Beitrag zur Festschrift anlässlich des 40-jährigen Bestehens der vier Münchner Ortsverbände im Jahr 2006 beschrieben.

Insgesamt ging es im C13 also durchaus innovativ zu: Schon Ende der 1960er Jahre war unser Mitglied OM Franz Thull, DC8PW, einer der ersten ATV-Funkamateure, die sich mit dieser, damals noch recht ungewöhnlichen Betriebsart befasst haben.

Um noch etwas bei den großen Namen des C13 zu bleiben: Nicht zu vergessen ist auch unser langjähriger Fuchsjagdreferent, OM Franz Attenbrunner, DK1XU (bereits vorher in dieser Aufzählung erwähnt). OM Franz konnte wohl einige unserer Mitglieder für die Fuchsjagd (ARDF) nicht nur gewinnen, sondern sogar begeistern. Das wohl prominenteste Beispiel ist sicherlich die frühe „Infektion” unseres OM Dieter Barg, DL9MFI, mit dem Fuchsjagdvirus. Mit den vielen Preisen und Ehrungen, die OM Dieter seither bei Fuchsjagd-Veranstaltungen von Weltklasse erhielt, ist er wohl ein Superlativ für unseren C13. Nur als ein Beispiel sind die einmaligen Erfolge von OM Dieter bei den ARDF-Weltmeisterschaften der IARU zu nennen, die vom 06. bis 13. September 2014 in Kasachstan stattfanden. OM Dieter gewann mehrere Goldmedaillen und wurde in der Kategorie M70 sogar Weltmeister.

Da OM Dieter üblicherweise die 2m-Fuchsjagden organisiert, steht ihm bereits seit Anfang 1998 der OM Matthias Pingel, DL4MHY, zur Seite, welcher mit großem Erfolg die 80m-Fuchsjagden in allen möglichen Varianten ausrichtet. OM Matthias hält heute auch das Amt des Fuchsjagdreferenten des OV C13 inne.

Auch was die (Ehren-)Ämter im OV C13 betrifft, lohnt sich ein Rückblick. Seit der Gründung unseres Ortsverbandes am 02.12.1966 hatten die folgenden Mitglieder des Ortsverbandes das Amt der OV-Vorsitzenden inne (siehe Tabelle 1). Die weiteren Ämter sind zur Zeit der Tabelle 2 entsprechend besetzt.

1966 - 1969 OM Thomas Söldner, DL3HE
1969 - 1972 OM Karl Wolf, DJ9MJ
1972 - 1973 OM Ludwig Geiger, DL2QV
1973 - 1975 OM Josef Hengstberger, DJ9HJ
1975 - 1977 OM Ludwig Geiger, DL2QV
1977 - 1983 OM Ruprecht Schleyer, DF3CZ
1983 - 1985 OM Hajo Brandt, DJ1ZB
1985 - 1993 OM Udo Perreiter, DF7MF
1993 - 1997 YL Hannelore Lang, DL1MAY
1997 - 2001 OM Karl Wolf, DJ9MJ
2001 - 2013 OM Gerhard Wismüller, DL2HN
ab 2013 OM Wolfgang Müller, DB2MWA

Tabelle 1: OV-Vorsitzende seit Gründung

Für die Wahl eines „Newcomer-Referenten”, wie es ihn bei einigen Nachbar-OVen gibt, hat sich leider niemand zur Verfügung gestellt. Darum wird diese Funktion einfach vom OVV mit ausgeführt. Dabei geht es um die Umsetzung einer „Willkommenskultur” für die Neuzugänge, aber auch gegenüber Gästen und Freunden des OV C13, die stets herzlich willkommenen sind. Beide, Neuzugänge und Gäste, oft technisch interessiert und nicht selten mit spezifischen Fragen zu Hobby-Projekten, sollen dabei freundlich und offen „an die Hand genommen” werden, beispielsweise bei den OV-Abenden. Dabei gilt es, sie mit eigenen Erfahrungen - soweit vorhanden - ganz praktisch zu unterstützen oder/und den Interessierten entsprechend kompetente Gesprächspartner, z. B. aus dem OV oder dem Distrikt C, zu vermitteln.

stellv. OVV: OM Gerhard Wismüller, DL2HN
QSL Manager: OM Georg Linidis, DJ0CD
Fuchsjagd-Referent: OM Matthias Pingel, DL4MHY
Kassenwart: OM Udo Perreiter, DF7MF

Tabelle 2: derzeitiger Vorstand

Eine ganz besondere Erwähnung soll und muss noch unser QSL-Manager, OM Georg Linidis, DJ0CD, finden. Er trägt nunmehr seit 1988 den Koffer mit den QSL-Karten zum C13 OV-Abend. Zwar ist dieser Koffer im Laufe der Zeit immer kleiner und leichter geworden, aber die Zuverlässigkeit und Ausdauer, mit der OM Georg seine Tätigkeit als QSL-Manager auch heute noch ausübt, ist mehr als bewundernswert. Immerhin ist die QSL-Karte für viele unserer Mitglieder immer noch ein ganz zentrales Element unseres extrem vielseitigen und interessanten Hobbys. Man mag zwar beklagen, dass die Anzahl der QSL-Karten in OM Georgs Koffer über die Jahre deutlich abgenommen hat, was man der Abnahme der Funkamateure allgemein oder/und der immer kritischer werdenden Antennensituation etc. zuschreiben kann. Dass aber die QSL-Karte dennoch ihren Stellenwert bei den Funkamateuren in der Welt hat, sieht man an der stark zunehmenden Bedeutung der elektronischen QSL-Karte über, z. B. eQSL.cc, LotW und ähnlichen Internet-Diensten. Auch dies ist natürlich ein Grund für die Abnahme der QSL-Karten in OM Georgs Koffer. Einige von uns mögen die „Paper-QSL” immer noch bevorzugen, aber man kann sich dem Druck seiner internationalen QSO-Partner auf die Dauer nicht ganz entziehen und so tauscht man eben auch elektronische QSLs über das Internet aus. Die Meldung „...pse QSL via eQSL.cc only...” ist dann dem ambitionierten DXer oder Diplom-Jäger immer noch lieber als das, mittlerweile leider gar nicht so seltene, „...sorry, no bureau, no QSL….”, was, besonders nach einer schön gelungenen DX-Verbindung, einigermaßen frustrierend sein kann.

Zurück zu unserem standhaften QSL-Manager OM Georg. Neben seinem Amt findet er auch noch Zeit und Energie bei der Organisation und Unterstützung des C13 CW-Fielddays. Mehr dazu dann im Abschnitt „Aktivitäten”.

Wenn es um Rückblicke geht, dann kommt man nicht an dem Buch von unserem Mitglied OM Helmut Kropp, DJ0QU, vorbei. Es sei an dieser Stelle erlaubt, aus der Rezension dieses Buches, die unser Stellvertretender OVV, OM Gerhard Wismüller, DL2HN, verfasst hat, zu zitieren:

Unter dem Titel „Der Funkamateur OE3UK” hat der OM Helmut Kropp seine Erfahrungen und Erlebnisse aus sechzig Jahren seiner Aktivität als Funkamateur zu Papier gebracht. Er beschreibt, wie er seinen Weg zum Amateurfunk fand und ihn dieses Hobby derart faszinierte, dass er nie mehr davon los kam. Das Buch (167 Seiten) ist äußerst unterhaltsam geschrieben, so dass man es, wenn mal einmal zu Lesen begonnen hat, kaum mehr aus der Hand legen kann. Auch der Humor kommt nicht zu kurz und die vielen Geschichten und Anekdoten mit „Wiener Schmäh” sind sehr erheiternd.

OM Helmut hat auch mit teils farbigen Bildern, Schaltungen, Gerätebeschreibungen und kleinen Bauanleitungen nicht gespart. Die Schaltungen und Gerätebeschreibungen sind, wie es sich für so ein Buch gehört, allesamt nostalgisch aber auch höchst interessant. Da tauchen unter anderem historische Geräte auf wie Geloso und Heathkit sowie bei den Personen der berühmte OM Ernst Krenkel (RAEM) und OM Alois Krischke (OE8AK/DJ0TR - Rothammels Antennenbuch).

Da OM Helmut ein begeisterter Fuchsjäger war, nimmt die Fuchsjagd (ARDF) einen großen Teil des Buches ein mit vielen Bildern, Teilnehmerlisten und sehr amüsanten Schilderungen der vielen Fuchsjagden und Meisterschaften, an denen er sehr erfolgreich teilgenommen hat.

In diesem Buch kann man in Nostalgie schwelgen, beim Lesen tauchen viele eigene Erinnerungen und Geschichten auf. Es ist jedoch nicht nur für die/den „Oldtimer” eine empfehlenswerte und tolle Lektüre, auch für die jüngeren YLs/OMs dürfte es sehr interessant und lesenswert sein, um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie es „seinerzeit” beim Amateurfunk zuging und mit welch teilweise sehr bescheidenen Mitteln es trotzdem möglich war, am Funkbetrieb teilzunehmen.”

Quelle: Gerhard Wismüller, DL2HN

Soweit der Auszug aus OM Gerhards Rezension.

OM Helmut Kropp OE3UK/DJ0QU lebt in München und ist auch heute noch aktiv als Funkamateur tätig. Sein Buch kann entweder direkt bei ihm über sein Postfach 401063, 80710 München, oder unter DJ0QU@darc.de bezogen werden.

Mit Sicherheit wurden bis hierher bei weitem noch nicht alle Namen der YLs und OMs genannt, die für unseren OV C13 bedeutsam waren und noch sind. Auch wenn noch einige im Abschnitt „Aktivitäten” folgen werden, ist es schlicht unmöglich, alle an dieser Stelle zu würdigen. Das würde schlicht den Rahmen sprengen. Auf jeden Fall gebührt allen, genannten wie ungenannten sowie allen unseren Mitgliedern, ein ganz herzlicher Dank, denn ohne das Engagement unserer Mitglieder könnten wir heute nicht das 50-jährige Bestehen des C13 und der Münchener Nachbar-Ortsverbände feiern.

Die Struktur des OV C13 heute

Bedingt durch Austritte und Todesfälle hat der OV C13 zur Zeit noch 69 Mitglieder, davon leider nur 4 Yls, 64 OMs und 1 institutionelles (Firmen-)Mitglied. Von den 68 persönlichen Mitgliedern sind 62 Rufzeichen-inhaber und 6 SWLs.

Die bedauerlichen natürlichen Abgänge und Austritte wurden im Jubiläumsjahr 2016 wenigstes teilweise durch drei neue Eintritte kompensiert. Schaut man sich die Altersstruktur an, so wird klar, dass wir dringend auf neue Mitglieder angewiesen sind. Darum auch unser Engagement in den verschiedenen Aktivitäten zur Öffentlichkeitsarbeit des Distrikts C, Oberbayern. Hierauf wird dann noch später unter dem Kapitel „Aktivitäten” kurz eingegangen.

Das Durchschnittsalter liegt inzwischen bei 65,8 Jahren und ist damit, wegen der Neueintritte, sogar in den letzten Monaten gegenüber März 2016 um ein Jahr gefallen. Allerdings lag der Altersdurchschnitt beim letzten, dem 40-jährigen Jubiläum noch bei 59 Jahren. Wie die Altersverteilungskurve deutlich zeigt, haben wir es mit einem ausgeprägten Maximum um die 75 Jahre zu tun und das bedeutet automatisch, dass wir zahlenmäßig in den nächsten Jahren zwangsläufig schrumpfen werden, nämlich in dem Maße, in dem dieses Maximum nach rechts, also zu höherem Alter hin, wandert. Auffangen können wir diese, gewissermaßen demografische Entwicklung nur indem wir Neuzugänge, besonders möglichst in der Altersgruppe ca. 25 - 45, generieren. Selbstverständlich heißt das nicht, dass wir uns nicht auch über Neuzugänge außerhalb dieses ungefähren Altersbereichs freuen würden. Es gibt aber auffällige Lücken in der Alters-Verteilungskurve, die sicherlich nicht zufällig entstehen. So ist die Altersgruppe von ca. 34 - 40 Jahren gar nicht vertreten. Üblicherweise ist das eine Zeit, in der viele eher stark beruflich und familiär belastet sind und tendenziell weniger Zeit für das Hobby finden. Dennoch kann man aus vielen diesbezüglichen Gesprächen entnehmen, dass diejenigen, die bevorzugt im Alter zwischen ca. 18 und 30 Jahren mit dem HF-Virus infiziert wurden, nach der beruflichen und familiären „Aufbauphase” wieder zu uns stoßen.

Aktivitäten

Die OV-Abende des C13 finden an jedem 4. Donnerstag des Monats in unserem OV-Lokal „Goldener Hirsch” ab 18:00 (mit dem „offiziellen” Teil ab 19:00) in der Renatastraße 35 in München statt. Dies gilt vorbehaltlich der Verfügbarkeit des Saals im Goldenen Hirschen. Ausweichtermine werden jeweils schon für das laufende Jahr vorab bekannt gegeben. Ganz wichtig ist hier nochmals zu erwähnen, dass unser OV-Abend eine offene Veranstaltung ist und wir uns selbstverständlich über Gäste, Interessenten usw. jederzeit sehr freuen. Unsere Mitglieder dürfen und sollen auch Freunde, Bekannte, Kollegen etc. mitbringen, die sich eventuell für Aspekte unseres vielfältigen Hobbys interessieren. Man benötigt auch kein Rufzeichen, um bei uns mitzumachen und wir denken stark OV-übergreifend, was konkret bedeutet, dass wir selbstverständlich auch Mitglieder anderer Ortsverbände herzlich gern bei uns begrüßen.

Natürlich, was unsere Gäste betrifft, haben wir den Hintergedanken, dass die/der Eine oder Andere so viel Freude an unserem Hobby findet, dass sie/er eventuell einen Eintritt in den DARC erwägen möge. Dennoch machen wir keine zwanghafte Werbung, sondern versuchen durch Offenheit, Freundlichkeit und kompetente Gesprächspartner die potenziellen Interessenten zu überzeugen.

Unsere OV-Abende bestehen nicht nur (aber auch) aus dem geselligen Beisammensein. Vielmehr gibt es zu praktisch jedem OV-Abend mindestens auch die neuesten „C13-Infothemen” mit Neuigkeiten zum Vereinsleben, Amateurfunk-politischen Themen, allgemeinen Nachrichten aus dem Amateurfunk und natürlich auch technischen Themen.

Darüber hinaus gibt es eine lockere Abfolge aus kurzen und kurzweiligen Vorträgen zu den verschiedensten Amateurfunk-relevanten Themen. Beispiele aus der Vergangenheit sind z. B.:

  • Der Contest, wie funktioniert das und wie kann ich teilnehmen?
  • Stratosphärenballon-Beobachtungen, Automatic Packet Reporting System (APRS)
  • Empfang von Seewetter-Berichten
  • Digitale Betriebsarten auf Kurzwelle
  • Software Defined Radio, GNU Radio

Diese Serie wird ständig und in lockerer Folge fortgesetzt. Geplant sind z. B. weitere Vorträge wie „Erinnerungen eines Seefunkers”, „Netzteil-Regler Bausteine” oder „Olivia, MFSK-Digimode mit vorwärts-Fehlerkorrektur”.

Eine andere, ganz wichtige Aktivität ist der jährlich stattfindende CW-Fieldday, der jeweils vom QTH Fuchsbichel bei Erling/Andechs aus stattfindet. Das Operator-Team, bestehend aus den OMs Georg Einfalt, DL5NO, und OM Sebastian Kricner, DL1KSE, wird üblicherweise unterstützt durch die Helfer OM Georg Lindis DJ0CD, OM Manfred Eckart-Weißbäcker DL1MFY, OM Gerhard Wismüller DL2HN, OM Sven Kaden DG1SVE und, je nach Möglichkeiten und Erfordernis, weiteren Helfern. Sofern der CW-Fieldday nicht gerade in Starkregen und Gewittern „untergeht”, was jahreszeitlich bedingt leider in den letzten Jahren schon vorgekommen ist, belegt unser Team regelmäßig ausgezeichnete Plätze unter den ersten Zehn.

Eine weitere wichtige Aktivität, die schon aus Gründen der Historie nicht aus dem C13 wegzudenken ist, ist natürlich die Fuchsjagd. Hierbei werden die 2-m Fuchsjagd Veranstaltungen von unserem mehrfachen ARDF-Weltmeister OM Dieter Barg, DL9MFI, organisiert. Dem gegenüber liegen die 80-m Fuchsjagden bei OM Matthias Pingel, DL4MHY. Neben den klassischen Fuchsjagden hat OM Matthias auch immer wieder Ideen zu ARDF-Varianten, die sehr gut geeignet sind, auch neue Interessenten anzuziehen. Dazu zählen z. B. "Mini-Foxoring" und "Radio-Caching", eine Art Fuchsjagd-Variante des Geo-Caching.

Beides, ARDF und Conteste, sind ganz klassische Aktivitäten, die von hoher Wichtigkeit für unseren OV C13 sind und auch in der Zukunft trotz oder gerade wegen des allgemeinen Wandels des Amateurfunks weiterhin zu den Eckpfeilern unseres Vereinslebens gehören werden.

Wir sind unseren aktiven Mitgliedern auf diesen zwei Gebieten besonders dankbar für ihren Enthusiasmus und die viele Mühe, mit der sie diese wichtigen Spielarten unseres vielseitigen Hobbys aufrecht erhalten und damit unseren OV weiter stützen.

Über die genannten unverzichtbaren und „klassischen” Aktivitäten hinaus stellen sich natürlich auch neue Herausforderungen, die mit dem Mitgliederrückgang der letzten Jahre und dem allgemeinen Wandel des Amateurfunks zu tun haben. Darum wirken wir, wo immer es der Terminplan erlaubt, auch zunehmend an OV-übergreifenden Aktivitäten mit, insbesondere am PR-Team des Distrikts C, Oberbayern. Überhaupt gilt das von unserem Distriktsvorsitzenden OM Manfred Lauterborn, DK2PZ, geprägte Motto: Wir sind ein Verein! Dies soll heißen: wenn es um Aufgaben geht, die die Möglichkeiten einzelner Ortsverbände übersteigen, dann arbeiten wir im DARC ohne Ansehen irgendwelcher Zugehörigkeiten zu einzelnen OVen übergreifend zusammen.

Hier geht es darum, den Amateurfunk einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen mit dem Ziel, neue Mitglieder für den DARC zu gewinnen. Eine der vielversprechendsten Zielgruppen sind hierbei die (relativ) jungen Erwachsenen, also die Gruppe der (sagen wir mal) ca. 18- bis 40-Jährigen. Gemeint sind hier besonders diejenigen, die sich für technische Inhalte interessieren, die aber ggf. auch den kommerziellen Technologien teilweise kritisch gegenüberstehen oder sich zumindest fragen, was genau hinter diesen Technologien steckt und was man Besseres daraus machen kann. Kurz gesagt: unsere Zielgruppe sind zum Teil genau die „Techno-Freaks”, bei denen wir uns für unser Hobby garantiert nicht rechtfertigen müssen, sondern bei denen wir, im Gegenteil, ganz selbstverständlich die natürlichen Trendsetter sind.

Für diese Gruppe gibt es heutzutage die neudeutsche Bezeichnung der „Maker”, was nichts anderes bedeutet, als dass es sich um eine neue Spielart von Bastlern handelt, nämlich solche die bestrebt sind, u. a. aus existierender Hochtechnologie (aber auch aus einfachen Dingen) Neues und Individuelles zu kreieren. Es muss wohl an dieser Stelle sicherlich nicht betont werden, dass wir Funkamateure die eigentlichen „Ur-Maker” sind.

Und deshalb beteiligen sich Mitglieder unseres C13, nunmehr schon seit drei Jahren, an der Maker-Messe „Make Munich” mit dem Ziel, aus der dort natürlicherweise anzutreffenden Zielgruppe möglichst viele für unser Hobby zu interessieren und sie auch in unsere Lizenzkurse zu locken, sowie die Interessenten zu einem Beitritt zum DARC zu bewegen. Der Erfolg ist dabei so beachtlich, dass das PR-Team des Distrikts C sich schon eher vor der Herausforderung sah dann auch im Nachgang für genügend Lizenzkurse und die dafür benötigten Trainer zu sorgen, damit die Interessenten auch das versprochene Angebot wahrnehmen können und nicht aus Frustration vorzeitig wieder abspringen.

Unsere Teilnahme bei den Auftritten des DARC auf den Make Munich-Messeveranstaltungen umfasste jeweils die Teilnahme an Vor- und Nachbereitung, Hilfe bei Auf- und Abbau, Standbetreuung u. A. durch mehrere C13-Mitglieder in Vollzeit für die jeweils zwei Tage, sowie diverse Exponate aus unserem OV mit Vorführung für die Besucher.

Darüber hinaus beteiligen wir uns, wo immer organisatorisch möglich, auch an anderen Auftritten des DARC in der Öffentlichkeit, beispielsweise bei Straßenfesten wie dem Münchner Street Life Festival. Sicherlich ist hier die Zielgruppe nicht ganz so dicht vertreten wie bei der Make Munich. Dennoch kann man auch hier gezielte Öffentlichkeitsarbeit machen und es macht wirklich viel Spaß, Leuten, die bis dahin nicht einmal etwas von unserer Existenz wussten, unser Hobby näher zu bringen.

Da diese Aktivitäten neue Interessenten erzeugen, von denen einige dann auch im Anschluss einen Lizenzkurs zur Vorbereitung auf die Prüfung zur Erlangung eines Amateurfunkzeugnisses machen möchten, versuchen wir auch dazu einen Beitrag zu leisten. Dies geschieht dadurch, dass wir uns am Trainerpool des PR-Teams beteiligen, zumindest in dem Maße wie es uns zeitlich und personell möglich ist. Die Idee ist dabei, dass nicht einige wenige Trainer/Dozenten jeweils die Last eines gesamten Kurses tragen müssen, sondern dass sich mehrere von uns jeweils einen Kurs teilen, indem jeder eine oder mehrere Lerneinheiten übernimmt. Somit wird der Überlastung einiger weniger von uns entgegengewirkt.

Herausforderungen und Ausblick auf die Zukunft

Ein wenig schließt sich mit den letzten Worten zum Kapitel „Aktivitäten im C13” bereits der Kreis zum Motto und zu der Überschrift dieses Beitrags, nämlich zum „Amateurfunk im Wandel” und zu den Zukunftsperspektiven, nämlich zum „Ausblick”.

Wie reagieren wir im OV C13 auf den Wandel im Amateurfunk?

Zunächst einmal muss klargestellt werden: die „klassischen” Aktivitäten wird es weiter geben, ja es muss sie sogar unbedingt weiter geben. Die Stärken, die wir haben und die wir in die neuen Entwicklungen einbringen, erwachsen aus den Erfahrungen und dem Fachwissen unserer langjährigen und dienstältesten Mitglieder. Das ist unsere Basis. Diese weiter zu pflegen und fortzuschreiben ist unser aller Anliegen und Aufgabe. Konkrete Beispiele umfassen z.B. (sind aber nicht beschränkt auf) folgende Themen:

  • Ausübung, Förderung und Pflege von CW als älteste digitale Betriebsart (sogar als mögliches immaterielles Weltkulturerbe)
  • Jede Art von Contesten, Diplome etc.
  • ARDF mit allen Varianten einschließlich Einführungs- und „Schnupper”-Veranstaltungen
  • Ganz wichtig: klassischer HF-Selbstbau (Empfänger, QRP-Sender, QRO-Endstufen, Antennen, Antennenkoppler, Messgeräte, Sonstiges und Zubehör)
  • ...und vieles mehr.

Darüber hinaus werden wir aber auch versuchen zu helfen, den früheren Rückgang an aktiven Funkamateuren und an DARC-Mitgliedern zu stoppen und in Richtung steigender Zahlen umzudrehen. Übrigens gelingt das insgesamt in DL bereits, wie unsere eigenen Statistiken in den „C13-Infothemen” belegen: nach einem drastischen Rückgang bis ca. März 2014 nimmt die Anzahl der insgesamt in DL zugeteilten Rufzeichen ununterbrochen und stetig wieder zu und hat die „psychologisch wichtige Marke” von 75.000 inzwischen wieder überschritten. Gleichzeitig zeigt unser Nachbar-OV C18 geradezu Rekordzuwächse.

Mindestens zum Teil ist das der Tatsache zuzuschreiben, dass wir uns, neben der Pflege der „klassischen” Aktivitäten, dem Wandel im Amateurfunk stellen. So finden wir unsere Neuzugänge im DARC, wie schon eingangs erwähnt, in den „Szenen” Maker, Fablab, Repair-Cafes, Chaos Computer Club, der SDR-Academy und Anderen.

Was für zusätzliche Themen finden wir also in der jüngeren Vergangenheit im Amateurfunk?

Ein Beispiel: Den Selbstbau als zentrales Element gibt es weiterhin. Schließlich ist das ja weltweit ein einzigartiges Privileg, dass wir unsere Geräte selbst bauen, verändern und betreiben dürfen und das ohne weitere technische Prüfung irgendeiner unabhängigen Kontrollinstanz. Allerdings ändert sich der Selbstbau: Immer größere Anteile werden von der Hardware- auf die Software-Ebene verlagert. Das heißt konkret: Der selbst bauende Funkamateur wird zwangsläufig immer öfter den Lötkolben mit dem Computer vertauschen, er wird also, zumindest teilweise, Software-Designer und Programmierer. Und natürlich müssen wir als Funkamateure uns dieser Entwicklung stellen auch und gerade in unseren Angeboten an die Interessenten.

Eine der Zukunftsthemen heißt daher Software Defined Radio (SDR) in allen möglichen Varianten.

Bereits jetzt ist die Kopplung der digitalen Betriebsarten mit herkömmlicher Spitzen-HF-Technik Realität: Waren früher beispielsweise Erde-Mond-Erde Verbindungen nur in CW mit sehr hohen Leistungen und großen Antennen-Arrays mit entsprechend hohem Gewinn möglich, gelingt dies heute bereits mit moderaten Leistungen und einer einzigen Lang-Yagi Antenne. Möglich wurde dies durch Software-Algorithmen, die Signale noch unterhalb des Rauschflurs decodieren können.

Die neuen digitalen Betriebsarten ermöglichen auch den „Antennen-geschädigten” unter uns, DX-Erfolge zu erzielen, nämlich durch Einsatz Computer-gestützter ultra-schmalbandiger Betriebsarten. Dies geht auch noch mit Behelfs- oder Mobilantennen und kleinen Leistungen im QRP-Bereich.

Erwähnt werden muss auch die Netzwerktechnik. Das HAMNET wird immer größer und bietet immer mehr Möglichkeiten als das „Internet der Funkamateure”.

Wollen wir also Mitgliederzuwächse generieren und helfen, den Fortbestand des Amateurfunks weiterhin zu garantieren, so werden wir an den neueren Technologien nicht vorbeikommen, egal wie die Stichworte lauten: HAMNET, SDR, GNU Radio, Raspberry Pi, Arduino und wie sie sonst so alle heißen.

Fazit: Es hat im Amateurfunk in den letzten Jahren bis vor relativ kurzer Zeit eine gewisse Stagnation gegeben. Jedoch hat der Weg zur Überwindung dieser Stagnation längst begonnen. Wir werden diesen Weg weiter gehen und werden in den nächsten Jahren weiterhin als OV C13 unseren Mitgliedern eine feste Basis für einen regen Austausch und damit sehr viel Spaß an diesem einzigartigen Hobby bieten.

Zu guter Letzt sei noch einmal ausdrücklich allen Mitgliedern des C13 herzlich gedankt, die mit ihrem Engagement, ihrer Begeisterung für unser Hobbys und, nicht zuletzt, mit ihrer Fachkompetenz zu unserem aktiven Vereinsleben beigetragen haben und immer noch beitragen. Wir gedenken auch unseren verstorbenen Mitgliedern, die das 50-jährige Jubiläum leider nicht mehr miterleben durften.