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Bergfunk

Ganz allgemein geht es beim Bergfunk um den Funkbetrieb von Bergen. Dabei haben sich verschiedenen Programme beziehungsweise Wettbewerbe entwickelt. Das vielleicht Bekannteste ist das SOTA-Programm, das GMA-Programm oder ganz klassisch, der bayerische Bergtag. Darüber hinaus gibt es noch weitere Programme, die aber eher lokal angesiedelt sind (ähnlich dem Bayerischen Bergtag).

Das SOTA-Programm[1] (Summits on the Air) basiert auf einer Datenbank[2] in der Berge hinterlegt sind. Wie ein Berg definiert ist, folgt einer festen Beschreibung. Die QSOs werden ebenfalls in dieser Datenbank geloggt. Um bei den Bergen nicht die Übersicht zu verlieren, hat sich ein Kartenprojekt[3] gebildet. Es zeichnet komfortabel die Berge auf die Karten eines Kartendienstes.

Das GMA-Programm[4] (Global Mountain Activity) hat sich aus dem SOTA-Programm abgespalten. Hintergrund war eine Änderung an der Berg-Definition bei SOTA. Darauf hin folgte die Streichung einiger populäre Berge aus der Datenbank. Die Macher von GMA starteten als Reaktion ihr eigens Programm. Aller Erhebungen über 100 m über normal Null lassen sich aktivieren. Das Regelwerk ist hier[5] zu finden.

Die Förderung des Selbstbaus steht im Vordergrund des Bayerischen Bergtages (BBT)[6]. Es gibt eine Gewichtsbegrenzung für die Ausrüstung, die mit kommerziellen Geräten fast nicht zu erreichen ist. Die genauen Daten können der Ausschreibung[7] entnommen werden.